Prof. Dr. Alexander Kurz: “Den Menschen zulassen, wie er ist”


Den Menschen zulassen, wie er ist

Prof. Dr. rer. publ. ass. iur. Alexander Kurz, Fraunhofer

Welche Bedeutung hat das Thema Emotion für Ihr Leben?

Prof. Dr. Kurz: Emotion ist ein Teil der Persönlichkeit, mir ist dieser sehr wichtig.

 

Was verstehen Sie unter Emotionsmanagement?

Prof. Dr. Kurz: Für mich heißt es, dass man sich bewusst ist, dass man als kompletter Mensch mit Emotionen auch im Berufsleben agiert und dass man Methoden entwickelt, wie man mit seinen Emotionen umgeht.

 

In welchem Bezug stehen Professionalität und Umgang mit Emotionen zueinander aus Ihrer Sicht?

Prof. Dr. Kurz: Das kann man nicht voneinander trennen. Wenn man in seiner Profession immer noch Mensch mit allem, was dazugehört bleibt und dabei authentisch ist, ist die Frage: Wie erkenne ich Emotionen, wie bewerte ich sie, wie bringe ich sie ein, wie gehe ich damit um – im Berufsleben ebenso wie sonst im Leben. Man muss Emotionen als Bestandteil der eigenen Persönlichkeit akzeptieren.

 

Menschen, die Sie beeindrucken: wie gehen diese mit ihren Emotionen um?

Prof. Dr. Kurz: Glaubwürdig, authentisch, passend einfach zum Typ/Charakter. Mich beeindruckt, wenn Menschen für Emotionen anderer offen sind. Wenn man im beruflichen Kontext nicht in Ritualen kommuniziert bzw. miteinander umgeht, sondern einfach den Menschen zulässt, wie er ist.

 

 

Prof. Dr. rer. publ. ass. iur. Alexander Kurz, Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. 
Personal, Recht und Verwertung

Das Interview fand nach dem Community-Treffen der Spitzenfrauen BW bei WMF statt. Danke an Sibylle Koch.

Wie können auch Sie die Wirkungsweise der Emotion besser für sich nutzen?

 

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