Selbstfürsorglichkeit: Ich-Wellness in Meetings

Möchten Sie anderen etwas gutes tun? Teilen Sie gerne diesen Beitrag.

Share on xing
Share on linkedin
Share on facebook
Share on twitter
Share on email
Share on whatsapp

Selbstfürsorglichkeit: Wohlwollende Ich-Wellness in Meetings

Was braucht es, um zu erkennen, was Sie selbst für sich brauchen?

Vor Kurzem haben wir – der Machbarkeits-Stratege Dr. Hans-Jürgen Uth und ich –  2 1/2 Tage lang in ein Team bei einer Restrukturierung begleitet. Die Anspannung im Gesamtteam bei unserem Eintreffen war förmlich spürbar.

Sowohl im Gruppentraining als auch in Einzelgesprächen wurde immer wieder klar: Ursache der meisten Konflikte ist immer wieder, dass die Frage nach offenen Themen nicht gestellt wird.

Warum schaffen es Chefs nicht, diese Frage zu stellen und kehren lieber Unbequemes unter den Teppich?

Einerseits fehlt es an Selbstfürsorglichkeit, also am Bewusstsein über eigene Bedürfnisse, denn als Führungskraft ist man nicht gewohnt, sich selbst zu fragen, was offen ist und was man braucht, um eigene Themen zu klären. Meistens kommt deshalb die gut eintrainierte, vertraute (unbewußte) Verdrängungs-Strategie zum Zuge. Doch damit geht wertvolle Energie im Team verloren und irgendwann stellt sich Müdigkeit, Überforderung und Frust ein.

Andererseits würde man ja vielleicht sogar die Frage stellen wollen, aber dann steht die Befürchtung im Raum, Antworten zu bekommen, die man nicht handhaben kann und Emotionen zu wecken, die eskalieren könnten. Doch zu verdrängen hat die unangenehme Konsequenz, dass das Vertrauen im Team immer mehr verloren geht, Probleme und Emotionen sich aufstauen und Mitarbeit (unbewusst oder bewusst) verweigert wird.

Unser Training vor Ort hat gezeigt, welch enormer Sprung für das ganze Team machbar wird, wenn Raum für Ich-Wellness und Selbstfürsorglichkeit geschaffen wird. Ein Raum, in dem man zum Ausdruck bringen kann, was man selbst braucht, damit es voran geht.

Dabei geht es weder um „psychologisches Aufarbeiten“ tiefgründiger Probleme (dazu gehört in einen geschützten Rahmen und ist aus unserer Sicht nicht Aufgabe des Leaders), noch darum mit Selbstfürsorglichkeit bzw. „Ich-Wellness“ eine „Urlaubsatmosphäre“ zu schaffen, in der keiner mehr zu arbeiten zu braucht. Es geht darum, wohlwollend und selbstfürsorglich heraus zu finden, warum es bisher nicht geklappt hat und welche Lösungsmöglichkeit es gibt, die sich machbar anfühlen und vor denen man keine blockierende Ängste haben muss.

In unserem Fall haben wir im Team neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten besprochen, Hürden offen geklärt und klare, strukturierte und transparente Lösungswege vereinbart.

Das Schaffen einer Wohlfühl-Atmosphäre, in der sogar auch gelacht werden konnte, war gute Basis, um in die „befürchteten“ Themen einzusteigen. Mit jedem Punkt, der Probleme bereitete und der offen angesprochen wurde, wuchs die Erleichterung.

Warum war es möglich, „unbequeme“ Fragen zu stellen?

Weil die Leader zuvor selbst die Erfahrung machten, was es für sie selbst bedeutet, sich unbequemen Fragen zu stellen, sich über eigene Bedürfnisse klar zu werden und Verständnis und Toleranz für sich selbst aufzubauen. Dieses Selbstverständnis und die Selbsttoleranz bringt tieferes Verständnis und Empathie für die Mitarbeiter und das Gesamtteam.

Dieses erweiterte Toleranzfenster hat es ermöglicht, die neue Struktur nicht in Stein meißeln zu müssen, sondern neuen Handlungs- und Verantwortungsraum zu schaffen, um nicht nur die Struktur statisch umzusetzen, sondern vor allem einen Raum in der Umsetzungsphase zu schaffen, der zulässt, neu aufkommende Themen offen anzusprechen und lösungsorientiert miteinander anzupassen. Statt Druck entsteht auf diese Weise Eigenantrieb.

Die wohlwollende Frage „Was brauchen Sie, damit es gelingt?“ ist ein wesentlicher Schlüssel für mehr „Ich-Wellness“.

Denn wo sich Menschen wohlfühlen, vertrauen sie auf eigene Stärken.

Erfahren Sie mehr,

wie das auch bei Ihnen gelingt: 

[su_button url=“http://tiny.cc/chancemotion“ target=“blank“ style=“soft“ background=“#fc4444″ size=“11″ wide=“yes“ center=“yes“ radius=“round“]Ja, das will ich![/su_button]

[ARSocialShare id=3]

[Wow-Modal-Windows-Pro id=3]

Über die EmotionsExpertin

Dipl. Oec. Carmen Uth

Carmen Uth - chancemotion ERFOLG magazin 500

EmotionsExpertin & EmotionsJournalistin

Eine der 500 wichtigsten Köpfe der Erfolgswelt 

ERFOLG Magazin Ausgabe 04/2020

Karriere Entwicklung

Wann fühlen Sie sich erfolgreich ganz bei Ihnen selbst?

Möchten Sie gerne mehr ihr Leben leben?

Hier erfahren Sie mehr, wie es auch Ihnen gelingt:

Weitere Beiträge

Annette Frier

Annette Frier: Bedürfnisse und kritische Situationen

Im EmoTalk® mit Schauspielerin Annette Frier erzählt sie von kritischen Situationen und Bedürfnissen. Eine selbstkritische Sicht ermöglicht es ihr aus ihren Fehlern zu lernen.

EmoTalk

Saimir Pirgu: Emotionale Freiheit

Im dritten Teil des EmoTalk® mit Opernsänger Saimir Pirgu geht es darum, wie er Menschen begegnet ohne sie zu verängstigen.

Besonders wichtig ist es ihm vor einem Auftritt emotional frei zu sein und sich nicht mit Problemen zu belasten.

Wie gehen Erfolgsmenschen und VIPs wie Joey Kelly, Sabrina Setlur, Prof. Dr. Gerald Hüther mit ihren Emotionen um?

ERFOLG magazin, focus online, XING

Veröffentlichungen im Print- und Online-Format.

Tipps, wie Sie mit Ihren Emotionen souveräner umgehen und die Macht der Emotion für sich nutzen. Machbar. Auch für Sie!

Wut, Angst, Frust?
Wie Sie die negative Wirkung Ihrer Emotionen bändigen und druckbefreit mit Ihrer EmotionsPower gewinnen!

Keynotes & Workshops

Hier ein Auszug möglicher Themen für Sie:

  • Wütend auf Druck und Mobbing? Wie Sie Wutenergie zielführend einsetzen!
  • Der Angst vor Corona & Co. mutig begegnen und Vertrauen pflegen
  • Statt gefrustet vom „Nur-noch-funktionieren“ lieber kraftvoll und zufrieden
  • Kein Bock auf zähe Begegnungen und Gespräche? Bedürfnisse erkennen und andere für sich gewinnen
  • Konflikte frühzeitig erspüren, deeskalieren und gemeinsam Ziele erreichen
  • [Alte] Verletzungen durch Vergebung souverän abschließen
  • Vorrausschauend persönliche Brennpunkte erkennen und Burnout verhindern
  • Autsch! Abgrenzung von emotionalen Schmerzen, ohne Ausgrenzung anderer
  • Von VIPs lernen: Kritik als Chance verstehen und Druck verhindern

Sie sind sich noch nicht ganz sicher, ob das das Richtige für Sie ist?

Dann lesen Sie gerne nach, was andere sagen, die bereits Keynotes, Vorträge und Workshops besucht haben.

Was können Sie auf der chancemotion® Academy erwarten?

Erfahren Sie mehr über spannende Themen, die Sie weiterbringen:

Pro Thema erhalten Sie:

  • Trainingsvideo mit Trainingssequenzen aus dem Workbook
  • Workbook-Fragen
  • Begleit-Texte
  • Wichtige Hinweise
  • Motivations-Texte zum Dranbleiben
  • Möglichkeit für Fragen & Feedback
  • Überblick über Ihr nächstes Trainingsthema
  • Anzeige Ihres Trainingsfortschrittes

Neben diesem Programm steht Ihnen auch die chancemotion® Online Bibliothek zur Verfügung.

Dort finden Sie wertvolle Büchertipps, Interviews sowie nützliche Link-Tipps.

Das chancemotion® Spektrum bietet Ihnen konkrete, leicht verständliche Praxistools für Themen wie:

EMOTIONSMANAGEMENT

  • Wütend auf Druck und Mobbing?
    Wie Sie Wutenergie zielführend einsetzen!
  • Der Angst vor Corona & Co. mutig begegnen und Vertrauen pflegen
  • Statt gefrustet vom „Nur-noch-funktionieren“ lieber kraftvoll und zufrieden

EMPATHIE

  • Kein Bock auf zähe Begegnungen und Gespräche? Bedürfnisse erkennen und andere für sich gewinnen
  • Konflikte frühzeitig erspüren, deeskalieren und gemeinsam Ziele erreichen
  • [Alte] Verletzungen durch Vergebung souverän abschließen

RESILIENZ

  • Vorrausschauend persönliche Brennpunkte erkennen und Burnout verhindern
  • Autsch! Abgrenzung von emotionalen Schmerzen, ohne Ausgrenzung anderer
  • Von VIPs lernen: Kritik als Chance verstehen und Druck verhindern