Karin Eckstein: Spenden für Familien mit schwerstbehinderten Kindern

Karin Eckstein im EmoTalk Interview mit der EmotionsExpertin Carmen Uth

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Karin Eckstein im Interview

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Lesen Sie hier den Auszug aus dem Interview

Das Interview zum Nachlesen

Carmen Uth:

Einen wunderschönen guten Morgen liebe Karin! Schön, dass ich mal wieder bei euch sein darf.

Es werden uns sicherlich Menschen zuhören und zuschauen, die noch gar nichts über dich und dein sagenhaftes Projekt wissen. Deshalb würde ich mit dieser Frage sehr gerne einsteigen. Erzähl doch mal ganz kurz.

Karin Eckstein:

Auch von meiner Seite einen wunderschönen guten Morgen an alle Zuschauer:innen und Zuhörer:innen und auch an dich, liebe Carmen.

Schön, dass du hier bist. Ich erzähle wahnsinnig gern von meiner Vision, die Wirklichkeit geworden ist, weil es wirklich ein Wunder darstellt.

Ich hatte ja vor ungefähr zwölf Jahren die tolle Vision, ein Haus für schwerkranke Kinder zu bauen, mit ihren Familien ein Urlaub zu machen, regenerieren, ausschalten, abspannen vom Alltag.

Die Familien, die zu Hause sind um ihre schwer kranken Kinder zu versorgen, sind wirklich oft am Rande ihrer Erschöpfung. Sie sind am Rande mit allen Kräften, auch was Beziehungen anbelangt, was die ganze Tagesstruktur der Familie anbelangt.

Und da gab es vorher keinerlei Möglichkeit, um als gesamte Familie, gemeinsam mit dem kranke Kind, in den Urlaub zu fahren.

Da hatten die Familien immer die Überlegung:

„Wo können wir hin? Wo wird unser Kind versorgt?“

Also war der nächsten Schritt in den meisten Familien, das kranke Kind irgendwo unterzubringen, damit der Rest der Familie in den Urlaub fahren kann und ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Und da kamen bei mir Emotionen auf, weil ich denke: „Geht nicht, gibt es nicht. Das kann nicht sein, dass eine Familie sich trennen muss, um in Urlaub zu gehen, aufgrund von der Erkrankung ihres Kindes“.

Also habe ich mich dann auf die Suche gemacht. Es gab tatsächlich nichts in unserem tollen Deutschland, das irgend etwas Ähnliches dargestellt hat, dass die Familie hingehen kann und gleichzeitig ihr krankes Kind bis zu 24 Stunden versorgt wird.

Das ist ja oft das große Dilemma, dass die Kinder vielleicht stundenweise mal gut untergebracht sind, dass ein ambulanter Pflegedienst in einem Hotel ist, wo sie Urlaub machen und das Kind vielleicht, mal nachmittags versorgen – aber so wirklich dieses ganz abgeben, die Zeit selber bestimmen, das gab es einfach nicht.

Klingt eigentlich banal:
Hotel mit Pflegebereich.

Ich darf meine Zeit selber bestimmen. Ich darf Urlaub machen. Deshalb wollte ich gar nicht glauben, dass es so etwas nicht gibt.

Aber jetzt haben wir das hier seit 2018. Wir haben hier eröffnet, sozusagen ein kleiner Hotelbetrieb mit einer Pflegestation. Wir können zehn Familien aufnehmen und die kranken Kinder werden so versorgt, so wie es die Eltern wünschen.

Alles kann aber nichts muss.

Eltern dürfen bestimmen, wie viel Zeit sie mit ihrem Kind verbringen, wie viel Zeit sie selbst mit sich oder mit den Geschwistern verbringen.

Carmen Uth:

Genau, ich war ja bei dabei damals. Ich war schon ein paarmal hier und jedes Mal sehr geflasht über, was du so aus dem Boden gestampft hast.

Nicht nur also allein dieses Projekt, dieses ganze Bauvorhaben, das ja auch sehr, sehr lange gedauert hat und sehr viel Kraft, Zeit und Energie gekostet hat. Und wo du schon von Anfang an auch Unterstützer hattest, das finde ich ja genauso faszinierend.

Da gehört ja auch ganz viel dazu, Menschen mitzureißen, sie zu begeistern.

Dass sie wirklich freiwillig, teilweise auch, glaube ich ohne Bezahlung sind ja immer noch Freiwillige mit dabei an Bord genau ehrenamtlich.

Dazu gehört einfach das Charisma eines Menschen, die so ansteckend ist, dass andere Menschen sagen:
Ja, wow, das ist toll! Da möchte mitmachen! Da kann ich etwas bewegen! Da trage ich bei!

Und für unsere Zuschauer:innen und Zuhörer:innen: wir sind hier auch mitten auf dem Land … in Illingen … also wundern Sie sich nicht, wenn wir ab und zu auch mal ein Traktor vorbeifahren hören.

Und, ja, so bekommen Sie trotzdem auch ein bisschen das Ambiente hier mit.

Ich denke mal jeder, der sich in ein neues Projekt stürzt – und du hast dich reingestürzt,  du hast dich da nicht langsam vorgetastet, sondern zack bum bang, da gibt es ein Problem, das will ich lösen und am liebsten gleich und sofort … – und da gibt es ja immer wieder Unwägbarkeiten, Probleme, Konflikte … wie im ganz normalen Leben natürlich auch. Das ist ja ganz klar.

Aber für ein Unternehmen, wie deines – das ja letztendlich auch auf Spenden angewiesen ist – es ist um so fordernder, allem gerecht zu werden.

Den Menschen, die als Gäste hierherkommen in allererster Linie sowie die ganzen Menschen, die dahinterstehen, um so ein Projekt wirklich zu leben, es zu pflegen.

Da kommt man selbst immer und immer und immer wieder an Grenzen. Und genau das ist das Thema heute in unserem EmoTalk®.

Wie machst du das? Es hat sicherlich auch Momente gegeben und jetzt in der Corona-Zeit vielleicht sogar noch mehr denn je, dass man sich dann einfach auch Sorgen macht: „Meine Güte, ist mein Projekt gefährdet? Kann es hier weitergehen?“ Dass man einfach auch Sorgen und auch Ängste hat. Das ist ganz normal. Das hat jeder Mensch von uns.

Wie gehst du damit um? Wie hast du in dieser wirklich knackigen Situation um – ich stelle mir vor, das war und ist immer wieder mal der Fall und es ist  vermutlich sogar an der Tagesordnung…?

Wie geht man mit so etwas um? Was können wir von dir lernen?

Karin Eckstein:

Ich weiß es eigentlich sicher, dass eine ganz große Gabe, die ich geschenkt bekommen habe, wie soll ich es sagen … von meinem Schöpfer oder, wie manche sagen, vielleicht auch Zufall.

Ich habe das Ziel vor Augen, und nicht die Probleme.

Das ist ein ganz großes Geschenk.

Und ich sehe die Probleme. Ich nehme sie wahr, es gelingt nicht immer, aber ganz oft:

Die Probleme nicht so ernst zu nehmen wie das Ziel!

Carmen Uth:

Wie schaffst du das? Was sagst du dir konkret?

Karin Eckstein:

Was ich mir konkret sagen, kann ich gar nicht definieren. Das hängt von der Situation ab.

Ich bin ein Mensch, der einfach optimistisch und ich habe ein großes, großes Gottvertrauen.

Was für mich ganz arg wichtig war, auch in dieser ganz langen Strecke immer wieder dieses Vertrauen und auch dieses ausrichten auf das Ziel. Was aber nicht bedeutet, dass man sagt, naja, ich setze mich jetzt hin und falte meine Hände und Gott wird’s schon richten. Der Mann mit dem langen Bart, das ist nett.

Ich denke, es ist auch ein Ringen, ein Ringen um ein Ergebnis, ein Ringen wieder um einen klaren Kopf. Zu sagen was, was ist denn jetzt das eigentliche Problem und vor allen Dingen: Ich bin sehr lösungsorientiert. Absolut

Carmen Uth:

 Das heißt also, wenn du ein Problem hast und mitbekommst, okay das zieht mir Energie, dann lenkst du diese Energie aufs Ziel.

Also nicht auf die Angst, die dir dann die Energie zieht, sondern du triffst dann ganz klar – vielleicht auch unbewusst – die Entscheidung: „Nein, mich interessiert jetzt nicht das Problem. Das will ich nicht ausschlachten und mich nicht reinknien und es in Meetings zerreden. Sondern mich interessiert, wie schaffe ich es, zu den Lösungen zu kommen?

Das ist wirklich eine Gabe und eine Fähigkeit. Das hat auch ganz viel damit zu tun da wirklich auszusteigen. Dazu gehört aus meiner Sicht auch eine Reife.

Karin Eckstein:

Was aber nicht bedeutet, dass ich immer aus allen Problemen locker rauskomme. Das möchte ich auch betonen. Es klingt manchmal so. Ich habe auch meine schlaflosen Nächte zwischendurch. Ich habe auch meine Kämpfe, auch meine Tränen, auch wirklich das Ringen um die Sicht, sage ich jetzt mal die positive Sicht, die fliegt ja einem nicht zu. Das ist genauso Arbeit.

Carmen Uth:

Also da bekomme ich gerade richtig Gänsehaut. Und es ist so wichtig und so wertvoll, wenn Menschen auch so offen und ehrlich sein können, das schätze ich immer an meinen EmoTalk® Interview Partnern.

Es ist ja auch nicht ganz einfach, sich so zu outen und über solche Themen zu sprechen. Dabei ist das so wichtig.

Es ist eben nicht so, dass man, das einfach – zack und jetzt lege ich den Schalter um – sondern dahinter steckt einfach auch ein Prozess, diese Dinge auch in sich zuzulassen, sich letztendlich nicht dagegen aufzulehnen. Weil wenn wir das Rollo runterlassen, dann baut sich eine Wand auf und dann versperren wir uns auch die Sicht auf das Ziel.

Okay, also, du hast auch gesagt, da kommen auch mal Tränen. Da kommt auch Verzweiflung und auch Traurigkeit, wenn es nicht geht. Und ja, du lässt es zu, das finde ich absolut wichtig.

Das ist ein ganz wichtiger Schlüssel, um überhaupt voranzukommen. Und dann fließen die Tränen. Sie verlassen deinen Körper. Du reinigst dich, könnte man so sagen. Wie der Springbrunnen, der erfrischend und reinigend ist (in Eurem Vorhof, den habt ihr so wunderschön gestaltet) und letztendlich triffst du dann bewusst oder unbewusst die Entscheidung: „So, jetzt hab ich’s rausgelassen. Jetzt möchte ich wieder in die andere Richtung schauen“.

Karin Eckstein:

Ja, so vor allen Dingen wie du sagst, bewusst oder unbewusst. Ich bin auch im Bauch.

Ich denke mit dem Bauch und deshalb kann ich auch Emotionen zulassen.

Ich kann auch zornig werden, wenn irgendwas in die falsche Richtung geht oder so.

Aber ich habe inzwischen gelernt zu lenken. Als Kind war das anders. Aber das sind mit Sicherheit auch die Fähigkeit, die man braucht, um so ein Projekt durchzuboxen.

Ich glaube, ohne Emotionen und ein wirklich ein starkes Bauchgefühl, hätte ich es gar nicht anfangen.

Wenn ich von Anfang an nur auf die Probleme geschaut hätte, und mir den Weg angeschaut hätte, als mir die Vision vor Augen stand, ich weiß nicht, ob ich da weit gekommen wäre.

Deshalb denke ich:
Es gehört alles, alles zusammen.

Auch die Klarheit. Dazu habe ich viele Menschen gehabt, die immer mal wieder gesagt haben: „Hey, da sind noch Zahlen! Und da ist noch ein Bau und da ist noch Geld, und das müssen wir irgendwie alles zusammenbringen. Das Ziel ist ja ganz gut, aber da gibt es noch ein paar Fakten zu klären“.

Und das habe ich auch gelernt, das mit reinzupacken.

Also es ist schon ein spannender Weg.

Der Weg entsteht beim Gehen.

Das war hier auch so. Ich glaube, wenn man jemanden am Anfang gesagt hätte:
„Deine Vision ist super. Aber du weißt schon, dass wenn das Haus steht, dann brauchst du noch 3,4 Millionen und die hast du nicht. Du hast ja nicht mal ein Cent in der Tasche für dieses Projekt!“

Ich weiß nicht, was ich mit der Information zu dem Zeitpunkt damals gemacht hätte.  Kann ich nicht sagen.

Carmen Uth:

Wenn ich mit meinen Trainees genau über dieses Thema spreche, dann sage ich ihnen, dass es so wichtig ist, diese Fähigkeit besitzen, sich in die Zukunft zu beamen und das Gefühl dort – wie fühlt es sich an, wenn ich das schaffe, Menschen ein Zuhause zu bieten für ein paar schöne Urlaubstage, dass sie ihr Kind, ihre ganze Familie dabeihaben können … – auszukosten.

Da feuern die Emotionen und die sind ganz wichtig. Das sind letztendlich auch Magnete, die wir brauchen. Wenn wir ein Ziel vor Augen haben, denken ja viele Menschen – okay, jetzt zack sind alle Probleme weg und genauso muss es gehen. Aber wir verbauen uns durch so eine enge Sichtweise sehr viel.

Wenn wir aber wirklich eine tiefe Bindung zu dieser Vision pflegen, also wirklich sozusagen verliebt in unsere Vision sind und unsere Vision lieben, dann ist das wie Energie, die in uns eben wirklich auch über diese ganze Unwegsamkeit führt.

Das, was du vorhin so zwischen drin hast fallen lassen, gefällt mir sehr, sehr gut – nämlich das Thema Zorn.

Das ist ähnlich wie Wut. Da gibt es ein wunderschönes Buch des Enkelsohns, vom Mahatma Gandhi. Das heißt Mut ist ein Geschenk. Und das ist eben auch ein Thema, was ich unglaublich spannend finde. Du hast etwa so ähnlich wie folgt gesagt: „Es gibt auch Momente, da bin ich zornig. Da ist die da kocht die Wut hoch in mir. Aber ich habe gelernt, sie zu lenken“. 

 Erzähl mal, wie hast du es gelernt und wie lenkst du deinen Zorn?

Karin Eckstein:

Also ich stelle mir dann immer das Bild vor: Gegenwind.

Gegenwind, bedeutet für mich nicht unbedingt, dann flach hinlegen und drüber wehen lassen, sondern

Gegenwind bedeutet Aufwind.

Das heißt, das ist eine Energie, die sich frei setzt, dieser Zorn, ich lasse ihn auch raus. Ich laufe sehr gern durch den Wald. Da baue ich sehr viel ab. Da merke ich, dass es da in mir manchmal kocht. Dann rede ich laut und schaue erstmal. Ich rede nicht mit den Bäumen, sondern ich rede wirklich mit mir oder auch mit Gott , das ist mein Kanal.

Es gelingt mir dann tatsächlich, den Zorn in eine positive Energie umzuwandeln.

Und er ist dann draußen, weil in dem Reden, da passiert alles aus dem Bauch raus. Ich rede mit mir und sage mir alles, was ich jetzt gerade denke und fühle. Was ich jetzt gerade nicht so gut finde und was mich so wütend macht.

Da steckt oftmals viel Wahres drinnen.

Entweder bin ich mal getroffen worden, weil man eine falsche Entscheidung getroffen hat, oder man ist getroffen worden. Weil man wirklich auch jemandem weh getan hat, dann kriegt man die Retourkutsche. Dann wird doch so manches klar, dass man vielleicht auch manchmal Schuld irgendwo hat. Die macht einen zornig und unzufrieden.

Manches Mal ist es ein Gedanke,
den man vielleicht einfach falsch angeschaut hat.

 

Durch das „mit sich selber reden“ kann man es einfach mal wieder anders kanalisieren.

Carmen Uth:

Also ich finde es auch unheimlich mutig, sich wirklich in Selbstreflektion mit sich selbst auseinander zu setzen, in Selbstgespräch zu gehen, wirklich auch es rauszulassen.

Wenn ich im Alltag mit Menschen über Wut spreche und frage: „Na wann warst du mal wütend?„, dann sagen die meisten im ersten Moment: „Wut, habe ich nicht, kenne ich nicht„.

Weil es ja so ein Tabuthema ist und weil wir es so als Kinder gelernt haben. Du darfst nicht wütend sein und darfst nicht schreien und toben. Das ist irgendwo ganz tief in unserem Bewusstsein in unserer Entwicklung. Diesen Prozess lernen wir nicht als Schulfach und auch nicht in der Ausbildung oder später auf den Berufsweg. Da gibt es eigentlich keine Anlaufstelle, wo man sagen könnte: „Du, heute war ich mal wieder wütend und so und so bin ich damit umgegangen“. Das haben wir ja noch gar nicht in unserer Kultur. Und was ich total faszinierend finde – du hast gesagt, wie ich es schaffe, aus dem Zorn dann eine positive Energie zu gewinnen, denn das ist auch wirklich so.

Das war für mich eine Entdeckung. Damals, als ich das so das erste Mal bewusst erlebt habe und meinem Konzept nenne ich diese Energie EmoPower®.

Karin Eckstein:

Okay, EmoPower®?! Das ist gut.

Carmen Uth:

Ja genau, lässt mal wieder den Druck raus und du baust eine neue EmoPower® auf.

Karin Eckstein:

Im Prinzip ist ja genau dadurch auch die Familien Herberge entstanden:

Ich war gefrustet. Vielleicht tatsächlich sogar wütend, fassungslos über die Ungerechtigkeit, dass es so etwas Banales [Anm. CU: Hotel mit Pflegebereich] nicht gibt.

Heute im Rückblick weiß ich, warum es sowas nicht gibt!

Nur weil es keine Finanzierung für so eine Kombination gibt. Das macht mich wieder wütend.

Carmen Uth:

Das verstehe ich.

Karin Eckstein:

Aber im Prinzip ist dadurch ja auch wirklich diese Power entstanden.

Da muss man was tun, das darf nicht bleiben.

Carmen Uth:

Und da sich eine Lobby aufzubauen, in die Politik, das ist natürlich … Halleluja, bis sich da etwas bewegen würde…

Karin Eckstein:

Aber da sind wir inzwischen!! 

Wir  haben wirklich ganz, ganz tolle, viele Fürsprecher.

Es bewegt sich was. 

Carmen Uth:

Es braucht ein ganz, ganz lange Zeit… und Durchhaltevermögen.

Es gab sicherlich ganz viele Situationen, wo es einfach nicht so lief. Und du hast so viel Power reingesteckt. Dazu muss ich auch sagen, du hast ja Kinder, du bist ja so nicht eine Single Lady, die halt mal gedacht hat, so ich langweile mich jetzt und du hattest Dein Leben. Also, du hast jetzt auch ein Leben, aber ein anderes Leben. Und du bist ja auch sehr, sehr anspruchsvoll, so ein Projekt und die Familie unter einen Hut zu bekommen. Du sitzt auch mit spannenden Leuten am Tisch, wenn es darum geht zu sagen:

Das ist meine Vision.

Welche Möglichkeiten gibt es, durchzuhalten?

Karin Eckstein:

Das ist mit der Familie, ist ein gutes Stichwort. Die Familie gibt auch Rückhalt! Und das war ich gewohnt, schon von meiner Ursprungsfamilie.

Der Brauch ist auch ein Stück weit ein Kraftpaket. Man kann sich austauschen, man kann die Wut auch mal intern rauslassen. Man kann auch darüber reden und sagen, also heute war alles …

Dieses am Familientisch sitzen, zu reden, wenn die Kinder ihre Meinung abgeben. Unsere Kinder sind jetzt schon erwachsen, also es war nicht mehr ganz so schwierig.

Aber auch da möchte man Zeit haben, natürlich. Klar. Also das tut auch gut, den Familienrückhalt zu haben. Auch viele andere Menschen, die fachlich gut sind, die man dann einfach wieder kontaktieren und sagen kann:

„Hey, da habe ich jetzt echt einen Hänger. Da geht jetzt gar nichts mehr.“

Carmen Uth:

Also Durchhaltevermögen durch den Rückhalt der Familie, der Rückhalt von Experten, die auch Unterstützung bieten.

Karin Eckstein:

Genau. Auch ein Coach, der immer wieder, wenn wieder so alles quer läuft, gerade hinschieben kann.

Carmen Uth:

Okay, das finde ich klasse,  dass du auch diesen Weg gehst.

Viele Menschen haben solche Situationen und meinen, sie müssten es ALLEINE schaffen. Ich selbst nehme mich da nicht aus. So habe ich bis zu meinem neununddreißigsten Lebensjahr auch gedacht. Ich dachte, ich muss alles selbst selbst stemmen.

Und das fasziniert mich auch immer wieder in Gesprächen mit Erfolgspersönlichkeiten, dass sie das eben nicht so machen, sondern das sie eben irgendwann auch die Entscheidung treffen:

„Nein, ich brauche nicht alles zu machen. Wenn ich mein Ziel erreichen möchte, brauche ich Entlastung, brauche ich Hilfe und Unterstützung. Und die hole ich mir. Punkt.“

Wenn wir etwas nicht verstehen, dann denken wir immer: „Was ist das jetzt? „

Wie schaffst du es, aus dir selbst heraus dieses Durchhaltevermögen aufzubauen?

Du hast ja gesagt, für dich ist Natur ganz wichtig. Bewegung. Sport. Ich sage gerne:

Wer sich bewegt,
bringt etwas in Bewegung.

Karin Eckstein:

Das passt jetzt bei mir tatsächlich ideal. Ich bin eigentlich wirklich ständig in Bewegung. Ja, entweder der Kopf oder die Füße oder…

Carmen Uth:

Oder beides?

Karin Eckstein:

Beides ja, aber ich kann auch mal tatsächlich einen halben Tag sitzen, ein Buch lesen, ein völlig banales Buch, wo ich vielleicht manchmal hinterher nicht mal wer weiß, um was es gegangen ist, weil ich einfach nur lese.

Des Lesens willen und weil die Geschichte schön ist. 

Carmen Uth:

Wie ist es mit der Entspannung? Es gibt ja dieses berühmte Wort Work Life Balance.

Karin Eckstein:

Oh. Das mag ich gar nicht.

Carmen Uth:

Ich auch nicht.

Karin Eckstein:

Aber ich kann dir sagen, warum ich das nicht mag.

Carmen Uth:

Erzähl. Ich bin gespannt

Karin Eckstein:

Weil bei mir Work und Life nicht getrennt ist. Mein Leben findet hier statt, und ich möchte auch Spaß haben am Leben. Und da fällt mir ein, das muss ich jetzt anbringen. Das passt supergut. Eine Mitarbeiterin von uns sagte vor Kurzem, mir ging es heute morgen so schlecht und als ich hierher gekommen bin …

ich habe mich heute hier glücklich gearbeitet.

Carmen Uth:

Wie wundervoll.

Karin Eckstein:

Ich habe wirklich fast Tränen in die Augen gekriegt. Wenn das ein Mitarbeiter sagt, dann denke ich ja, dann läuft es doch irgendwo richtig.

Ich trenne das also nicht gern, denn es ist das Leben hier und so leben wir auch in der Familien Herberge. Die ist auch etwas ganz Besonderes.

Wir leben hier nicht dieses typische „da oben sitzt die Karin und der Martin“ – ich habe ja noch einen Co-Geschäftsführer, Martin Neumann. Die würden also nicht dasitzen und sagen, was das Team, die Bereichsleiter:innen, was sie tun sollten – und die Bereichsleiter:innen würden dann es weitergeben, an die Mitarbeiter, die Mitarbeiter würden es dann an die Gäste weitergeben. NEIN! So funktioniert das ganze nicht. Denn jede/r Bereichsleiter:in braucht einen Ansprechpartner. Man kann auch sagen: Jeder Ansprechpartner im Bereich ist in seiner Fachkompetenz so gut, dass der eigentlich seinen Bereich so ziemlich alleine führen kann. Wir besprechen uns wöchentlich. Haben unsere Meetings und tauschen uns aus, aber ich muss nicht der Pflegedienstleitung sagen, wie sie in ihrem Pflegebereich arbeiten muss. Ich gehe zur Verwaltungsleitung und wir tauschen uns aus.

Klar, ist meine Meinung gefragt.

Aber die Meinung vom Team ist genauso wichtig und genauso wird auch vieles im Team entschieden.

Und das heißt im Prinzip: Unsere Mitarbeiter sind hier mit all ihren Gaben, mit allem, was sie mitbringen mit all ihrer Begabung, ob sie jetzt ein Musikinstrument noch spielen und die Pflegekinder damit bereichern. Ob sie gerne etwas Kreatives machen.

Wir haben Hauswirtschaft Angestellte, die in ihrem Ehrenamt in der Pflege mitarbeiten. Wir haben eine Angestellte aus der Hauswirtschaft, die näht sehr gerne. So können wir unseren Gästen ehrenamtlich Nähkurse anbieten. Da merkt man:
Man lebt hier, zusammen.

Ich merke einfach, es ist ein miteinander da! Und deshalb habe ich – obwohl wir hier in Schützingen auf dem Dorf sind, wo wir keine Busanbindung, keine Bahnanbindung haben – trotzdem viele Mitarbeiter.

Carmen Uth:

Dazu gehört aber auch ganz klar die Fähigkeit zu sagen:

Ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten, die in den Bereichen in dem sie wirken, die Dinge viel besser tun können als ich.

Karin Eckstein:

Absolut. Ich kann in der Hauswirtschaft nur immer staunen, weil es gar nicht mein Thema ist. Die Pflege dann schon wieder eher. Aber ich halte mich weitestgehend trotzdem raus.

Ich muss nicht alles können.
Ich muss nicht alles wissen.

Ich möchte informiert sein, weil ich einfach möchte, dass wir das Ziel nicht aus den Augen verlieren und dass es unseren Familien gut geht. Und deshalb sind wir in engem Austausch, aber ich brauche nicht alles können.

Carmen Uth:

Was glaubst du? Was ist zu wichtig, um genau das zu schaffen?

Diesen Sog zu schaffen, der Menschen anzieht und sie sagen: „Jawohl, ich möchte Teil dieser Familie werden“.

Welche Fähigkeit macht es aus?

Karin Eckstein:

Also in erster Linie würde ich einfach sagen, die Empathie, die Ehrlichkeit, die Natürlichkeit.

Ich bin ein Mensch mit allen für und wider und hier darf jeder hier auch er selbst sein.

Ich denke, dass es einem Menschen gut tut, wenn er weiß, er kommt hier rein, kann auch mal sagen: „Bitte spricht mich heute Morgen nicht an. Komm in einer Stunde wieder“. Oder sonst was.  Und er kann fragen: „du, kann ich mir Zeit nehmen?“ Einfach nur gut. Also, einfach so dieses

„Ich darf normal sein.“

Carmen Uth:

Also, ein sehr, sehr hoher Toleranz Level!

Karin Eckstein:

Unsere Mitarbeiter bekommen auch Schulungen und Seminare, beispielsweise in gewaltfreier Kommunikation, in verschiedenen Bereichen, auch im Umgang mit anderen, in der Kommunikation und Telefonaten.

Carmen Uth:

Und spürst du da auch Erfolge, Ergebnisse aus deine Seminaren?

Karin Eckstein:

Ja, wir hatten in einem Bereich eine große Sorge – einfach durch Überlastung. Wir haben diesen Coach, der auch uns begleitet, schon von Anfang an. Das ist ganz toll. Gerne auch begleitenden Seminare, weil einfach die Probleme auch ausgesprochen werden dürfen. Auch das denke ich, ist vielleicht ein Punkt. Ich darf auch ein Problem ansprechen. Ich darf auch Kritik üben. Also auch zu mir kann jemand kommen. Denn jeder kann irgendetwas anderes, was eine anderer dann nicht kann. Und dadurch ergänzen wir uns ja. Das ist eigentlich das normale Leben, denn es fängt in der in der Familie an. Da muss ja auch nicht jeder alles können.

Carmen Uth:

Unbedingt. Diese Denke – wenn man mit sich selbst tolerant und reflektiert ist – kann man dann auch nach außen leben.

Das ist eben ein ganz wichtiger Schlüssel und ja, letztendlich sind wir lernende Wesen, und zumindest auch immer wieder täglich aufs Neue ausrichten.

Was wäre denn noch so ein Punkt, wo du durch diese fordernde Aufgabe etwas angeeignet hast, worüber du noch gerne sprechen würdest?

Was würdest du unseren Zuhörer:innen und Zuschauer:innen mit auf dem Weg geben?

Karin Eckstein:

Da fällt mir spontan zu, gerade gar nichts ein.

Vielleicht nicht unbedingt, was weiß ich, was ich in dieser Zeit gelernt habe aber, was ich einfach ganz wichtig finde und was sich bewahrheitet hat in dieser Zeit ist tatsächlich, wenn man so das Bauchgefühl hat – man möchte was bewegen.

Dass man dann denkt:

Ich bin so klein oder viel zu wenig

oder

ich habe niemand der mir hilft.

Dieses aussprechen – da passiert was.

Schon allein also in dem Moment, wo ich die Vision ausgesprochen habe, ist was passiert!

Ich denke und in der Gemeinschaft funktioniert es dann irgendwie. Ich kann es gar nicht genau in Worte fassen, es sortiert sich irgendwie so zusammen.

Es fügt sich auf den Weg, es kommen immer mehr Menschen dazu, die dann genau zu diesem Zeitpunkt an der richtigen Stelle kommen oder auch wieder gehen. Oder also einfach den Mut zu haben, mitzumachen.

Wenn ich eine Idee habe, die auch umzusetzen, sich nicht zu scheuen, dass man irgendwie das nicht kann, oder so.

Carmen Uth:

Dazu gehört aber auch überhaupt der Mut, sich zu erlauben, zu träumen.

Karin Eckstein:

Das ist die Voraussetzung.

Ja. Und es muss kein großer Traum sein. Es kann ein kleiner Traum sein, was man schon immer machen wollte oder irgendetwas. Das ist völlig banal.

Aber vielleicht fing es damit an, dass manche Menschen gar kein Ziel mehr haben.

Carmen Uth:

Und zwar aus Angst vor Enttäuschung

Karin Eckstein:

Aus Angst vor Enttäuschung.

Carmen Uth:

Weil er einfach sagt: „Nee, ich bin jetzt schon so oft auf die Nase gefallen. Das tue ich mir nicht mehr an. Ich habe jetzt das, was ich habe. Das ist sicher, das ist ein Schutzraum, das ist meine Komfortzone. Und da bleibe ich schön.“

 

Aber genau die Frage ist:

Was entgeht mir dadurch in meinem Leben?

Was entgeht mir an Lebenserfahrung, an Lernerfahrungen, an Größe und Wachstum.

Wir werden größer durch den Reifeprozess und können auch so viel anderen Menschen mehr geben, wenn wir uns selbst den Dingen und Tatsachen stellen.

Und wenn wir es schaffen, unserem Herzen zu folgen, weil nichts anderes ist es zu, sich auf den Traumweg zu begeben.

Karin Eckstein:

Da hast du recht. Und es ist ja oft auch nur ein Tagesziel – es muss ja nichts Großes sein. Meinetwegen: Heute Abend gehe ich mit meinem Mann Essen oder heute Abend gehe ich mal wieder für mich ganz alleine in den Wald.

Einfach so etwas im Sinn zu haben, auf das man sich ein bisschen freuen kann.

Carmen Uth:

Genau. Also ich bin der festen Überzeugung, dass gerade in den heutigen Zeiten – bedingt durch  Corona, was das Ganze einfach auch noch einmal so hochgepuscht hat, aber auch die Zeiten der Digitalisierung der künstlichen Intelligenz, dieser ganze Wandlungsprozess, indem wir uns gerade befinden – das so wichtig ist. Da bin ich wirklich der festen Überzeugung, dass Planbarkeit eine wichtige Rolle spielt.

Aber es wird immer schwerer zu planen und vorausschauend zu sein.

Wir wissen heute nicht was bringt der Herbst und du sprichst von Gottvertrauen. Ich nenne es Urvertrauen.

Der Begriff spielt ja keine Rolle…

Und ich glaube, das ist so ein wichtiger Punkt, den wir alle als Gemeinschaft jetzt mehr denn je lernen dürfen, wirklich auch in diesem – du sagst Bauchgefühl – also wirklich seinem Gefühl, seinem Instinkt, seiner Intuition zu folgen und, ja, danach zu handeln.

Das ist nicht immer ganz einfach, weil das Bauchgefühl sagt das eine, dann kommt der Verstand mit dem Knüppel und sagt: „Du hast wohl ein Knall. Bei dir piept’s wohl. Das schaffst du nie“ – wie du es vorhin gesagt hast.

Sich eben nicht klein zu fühlen, sich nicht von seinen eigenen Ängsten knechten zu lassen, sondern tatsächlich sich zu schütteln, es hinter sich zu lassen und nach vorn zu gehen.

Karin Eckstein:

Da fällt mir ein: Was mir zurzeit oft begegnet ist dieser Spagat zwischen Idealismus und Betriebswirtschaftlichkeit gerade bei uns im Hause.

Und ich habe jedes Mal die Wahl.

Was welches Pferd zieht jetzt?

Ich muss beides im Blick haben.

Aber letztendlich muss immer wieder auch ein Stück weit der Idealismus siegen.

Weil wenn ich im Moment jetzt – gerade in Corona-Zeiten – in unser Haus nur auf die Betriebswirtschaftlichkeit schauen würde, dann könnte ich zu machen.

Aber warum?

Warum gibt es dieses Haus?

Dieses Haus gibt es, weil die Familien es jetzt in den Corona-Zeiten dringender brauchen als vorher, weil sie noch mehr belastet sind!

Und das heißt dann muss ich dann einfach wieder den Idealismus und das Ziel ziehen lassen.

Wir sind angetreten für die Familie.

Wir wollen weitermachen.

Deshalb: Wenn ich nicht darauf vertrauen würde, dass es auch mit Spendengeldern weitergeht, dass auch Spender:innen wieder bereit sind, uns zu unterstützen,  dann würde es schief gehen – und dafür sind wir nicht angetreten.

Und deshalb machen wir weiter.

Carmen Uth:

Absolut. Ich bewundere habe dich sehr dafür. Ich finde es einfach nur großartig, was du alles bewegst. Wie du das tust. 

Wenn Sie liebe Zuschauer:innen und liebe Zuhörer:innen jetzt motiviert sind und sagen jawohl, die Frau Eckstein und ihr Team mit dem Projekt Familienherberge Lebensweg Herberge … das möchte ich mit unterstützen…

Wie funktioniert das, liebe Karin?

Karin Eckstein:

Am besten auf die Homepage gehen www.familienherbergelebensweg.de, da findet man alle wichtigen Informationen.

Man kann Pate werden bei uns, ein bestimmtes Projekt regelmäßig unterstützen, man kann einmal spenden.

Unsere beiden Fundraiser sind für alle Fragen offen. das findet man alles auf unserer Homepage und da gibt es auch das Spendenkonten.

Carmen Uth:

Ja, das ist doch ganz wunderbar.

 

Und wie ist das bei Ihnen, liebe Zuschauer:innen und liebe Zuhörer:innen?

Sind Sie ein Familienmensch? Oder sind Sie alleine?

Das spielt im Grunde keine Rolle. Denn wenn Sie Lust darauf haben, dann ist es doch so, dass Sie Ihr Köfferchen packen können und dann gehen Sie auf die Reise … abe in den Urlaub. Sie sind  vogelfrei und können sich Ihre Träume und Wünsche erfüllen

Es gibt Familien,
die können genau das eben
NICHT tun!!

 

Und genau für diese Familien finde ich es ein Geschenk, dass ist so jemanden wie die Karin Eckstein gibt, die uns alle motiviert, solchen Familien ein Stückchen gutes Lebensgefühl durch einen Urlaub – gemeinsam mit allen Familienmitgliedern, also auch mit dem schwerbehinderten Kind zu machen.

Karin Eckstein:

Und das Team.

Carmen Uth:

Mit Team ganz klar. Ohne Team würde das Ganze natürlich nicht funktionieren.

Ich finde, wir alle hier haben wertvolle Einblicke bekommen durch Karin.

Ich hoffe, Sie, liebe Zuschauer:innen und Zuhörer:innen können sich das eine oder andere für sich selbst herausnehmen.

Und ja, dann würde ich sagen, ich drücke weiterhin ganz dolle die Daumen liebe Karin.

Karin Eckstein:

Danke dir herzlich für diese Möglichkeit.

Carmen Uth:

Sehr, sehr gerne.

Karin Eckstein:

Sehr interessantes Gespräch auch in welche Richtung es gegangen ist. Ja ganz toll.

Carmen Uth:

Ich freu mich schon auf das nächste Mal

Karin Eckstein:

Oh Ja.

Carmen Uth:

Also, in diesem Sinne, auch an Sie, liebe Zuschauer:innen und Zuhörer:innen noch eine gute Zeit.

 

Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund.

Karin Eckstein:

Vor allen Dingen.

Carmen Uth:

Bis bald.

Karin Eckstein:

Ciao. Ciao.

Familienherberge Lebensweg
EmoTalk Interviewpartnerin Karin Eckstein

Die Entstehung der Familienherberge Lebensweg ist sehr eng mit dem persönlichen Lebensweg der Initiatorin und Gründerin verbunden.

Karin Eckstein  hat ihr Examen zur Kinderkrankenpflege in der Kinderklinik Olgahospital absolviert. Nach dem Fernstudium zur Gesundheitspädagogin und Ausbildung zur begleitenden Seelsorge führte ihr weiterer Weg in die häusliche Kinderkrankenpflege. Hier werden Eltern in der Pflege ihrer schwerkranken/behinderten oder auch chronisch erkrankten Kinder unterstützt und entlastet. Die Krankheitsbilder sind sehr unterschiedlich und vielseitig, aber die Situation der Familien gestaltete sich meist ähnlich. Die psychische so wie physische Belastung brachten die Eltern an den Rand der Belastbarkeit und führten nicht selten zum Zusammenbruch der Familie.

Diese Not im Blick lies die Vision einer Entlastung entstehen und führte zu dem heutigen innovativen, einmaligen Konzept. Echte Unterstützung und Entlastung für Familien mit schwerstkranken bzw. behinderten Kindern.

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Über die EmotionsExpertin

Dipl. Oec. Carmen Uth

Carmen Uth - chancemotion ERFOLG magazin 500

EmotionsExpertin & EmotionsJournalistin

Eine der 500 wichtigsten Köpfe der Erfolgswelt 

ERFOLG Magazin Ausgabe 04/2020

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Carmen Uth im Focus Online:
»Der Kampf gegen den Tod • Ich habe zehn Hirntumore überlebt: Wie es Carmen gelang, nie den Mut zu verlieren«

Wie gehen Erfolgsmenschen und VIPs wie Joey Kelly, Sabrina Setlur, Prof. Dr. Gerald Hüther mit ihren Emotionen um?

ERFOLG magazin, focus online, XING

Veröffentlichungen im Print- und Online-Format.

Tipps, wie Sie mit Ihren Emotionen souveräner umgehen und die Macht der Emotion für sich nutzen. Machbar. Auch für Sie!

Wut, Angst, Frust?
Wie Sie die negative Wirkung Ihrer Emotionen bändigen und druckbefreit mit Ihrer EmotionsPower gewinnen!

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Intensive Kurs

Der Profimodus in Richtung Ziel!

Sie möchten endlich emotionalen Schmerzen und Energieverlust hinter sich lassen und das erreichen, was Ihnen wirklich wichtig ist?

Sie kennen sich gut genug, um zu wissen, dass Sie mit einem Profi an Ihrer Hand wesentlich schneller und einfacher zu machbaren Lösungen kommen?

Ihnen ist verständnisvolle, einfühlsame und lösungsbringende Begleitung wichtig.

Dann ergreifen Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich jetzt für Ihr Intensiv Training.

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Basic Kurs

Sie möchten mit Ihren Emotionen souveräner umgehen und wünschen sich die Macht Ihrer Emotionen nutzen zu können?

Sie sind diszipliniert und trainieren am liebsten in Eigenregie?

Dann ist unsere chancemotion® Academy genau das Richtige für Sie.

Der erste Login - Ihr Startschuss!

Orientieren Sie sich und definieren Sie Ihre Ziele.

Trainieren Sie mit Gleichgesinnten und teilen Sie Ihre Erfolge!

Daraus profitieren Sie:

  • Sie entwickeln agile Machbarkeits-Strategien
  • Sie profitieren enorm von VIP Insider Einblicken
  • Statt gefrustet vom „Nur-noch-funktionieren“ lieber kraftvoll und zufrieden
  • Lernen auf unterschiedlichen Ebenen wirkt nachhaltig
  • Die Qualität Ihrer Zusammenarbeit mit anderen ist Ihr Karriere-Turbo
  • Mit Ihrer eigenen Motivation begeisterst Sie andere
  • Mit Lösungsfokus gelingt Ihnen eine
    Punktlandung
  • Sie steigern Ihre Widerstandsfähigkeit
  • In komplexen Situationen orientieren Sie Sich wesentlich leichter und schneller
  • Sie gewinnen an neuen Optionen

Sie sind sich noch nicht ganz sicher, ob das das Richtige für Sie ist?

Dann testen Sie die chancemotion® Academy doch einfach kostenlos mit unserer 7-Tage Demo! 

Kennenlernen

Erkennen Sie Ihre Chancen und ergreifen Sie sie!

Ganz nach Ihrem Wunsch in einem Präsenz oder Online Meeting mit mir.

Gerne nehme ich mir die Zeit für ein persönliches Gespräch mit Ihnen und freue mich schon auf unser Kennenlernen

chancemotion by Carmen Uth

Was können Sie auf der chancemotion® Academy erwarten?

Erfahren Sie mehr über spannende Themen, die Sie weiterbringen:

Pro Thema erhalten Sie:

  • Trainingsvideo mit Trainingssequenzen aus dem Workbook
  • Workbook-Fragen
  • Begleit-Texte
  • Wichtige Hinweise
  • Motivations-Texte zum Dranbleiben
  • Möglichkeit für Fragen & Feedback
  • Überblick über Ihr nächstes Trainingsthema
  • Anzeige Ihres Trainingsfortschrittes

 

Neben diesem Programm steht Ihnen auch die chancemotion® Online Bibliothek zur Verfügung.

Dort finden Sie wertvolle Büchertipps, Interviews sowie nützliche Link-Tipps.

Das chancemotion® Spektrum bietet Ihnen konkrete, leicht verständliche Praxistools für Themen wie:

 

EMOTIONSMANAGEMENT

  • Wütend auf Druck und Mobbing?
    Wie Sie Wutenergie zielführend einsetzen!
  • Der Angst vor Corona & Co. mutig begegnen und Vertrauen pflegen
  • Statt gefrustet vom „Nur-noch-funktionieren“ lieber kraftvoll und zufrieden

 

EMPATHIE

  • Kein Bock auf zähe Begegnungen und Gespräche? Bedürfnisse erkennen und andere für sich gewinnen
  • Konflikte frühzeitig erspüren, deeskalieren und gemeinsam Ziele erreichen
  • [Alte] Verletzungen durch Vergebung souverän abschließen

 

RESILIENZ

  • Vorrausschauend persönliche Brennpunkte erkennen und Burnout verhindern
  • Autsch! Abgrenzung von emotionalen Schmerzen, ohne Ausgrenzung anderer
  • Von VIPs lernen: Kritik als Chance verstehen und Druck verhindern